Claude Monet und das Licht des Impressionismus
15. Dezember 2027, 19:00
Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark
Referent: Dr. Stefan Schmitt
Ausstellungen mit Werken Monets ziehen ein Massenpublikum an und auf Auktionen erzielen seine Werke Schwindel erregende Preise im zig-fachen Millionenbereich. Im Paris der 1860er-Jahre studierte der hochtalentierte junge Maler die Kunst seiner Zeit und wurde von den bereits berühmten Meistern Courbet und Manet geprägt. Seine realistische Malweise mit ihrem dunklen Kolorit verändert sich um 1870 tiefgreifend hin zu einer beispiellosen und kühnen Lichtmalerei voll des Vitalismus und modernen Optimismus. Sein Freundeskreis gleich gesinnter junger Meister präsentierte den neuen Stil 1874 auf der ersten Impressionisten-Ausstellung und wurde von den Kritikern der Lächerlichkeit preisgegeben: Die modernen urbanen Themen und ihre Landschaften wiesen dennoch den Weg in die Zukunft und Monet schaffte mit seinem grandiosen Malstil um 1890 den internationalen Durchbruch zu einem der „Superstars“ der künstlerischen Moderne.
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