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SUMMARY:Dahoam\, anderswo und irgendwann
DESCRIPTION:Fotos von Richard Espertshuber\, Sonja Hartmann\, Prof. Ernst Jürgens\, Norbert Polkehn und Rita Unverdorben\nDie Ausstellung zeigt außergewöhnliche Fotografien von fünf ganz unterschiedlich geprägten Fotografen und Künstlern. Wie es der Titel bereits beschreibt\, sind sie irgendwo entstanden\, dahoam sowie anderswo\, und auch irgendwann. Die Präsentation ist weder thematisch noch zeitlich beschränkt und garantiert somit für eine große Vielfalt an Motiven\, Perspektiven\, Herangehensweisen\, Formaten und fotografischen Techniken. \nDie Vernissage zur Foto-Ausstellung findet statt am Freitag\, den 20. März 2026\, um 19.00 Uhr im Georg-Haberl-Saal im Palais im Stadtpark (Am Stadtpark 22/EG); im Anschluss kleiner Empfang. Die Laudatio hält Dr. Sabine Rehm-Deutinger. Die musikalische Begleitung gestaltet Richard Espertshuber. \nDie Ausstellung ist vom 21. März 2026 bis zum 7. Mai 2026 in den Räumen der Klinik Angermühle zu sehen (Am Stadtpark 22\, EG).\nÖffnungzeiten: Mo bis Fr 16.00 – 18.00 Uhr\, feiertags geschlossen. Weitere Besuchszeiten auf Anfrage (kulturbuero@klinik-angermuehle.de).\nDer Eintritt ist frei. \n  \n \n  \nRichard Espertshuber\nverfolgt mit dieser Ausstellung zwei Schwerpunkte: Zum einen möchte er Fotografien zeigen\, die mit unterschiedlichen Techniken entstanden sind (Doppelbelichtung\, Langzeitbelichtung\, HDR-Aufnahmen etc.) und besondere Momente seiner fotografischen Arbeit wiedergeben. Andere Fotografien entfalten ihre besondere Wirkung durch handwerklich perfekt gefertigte Massivholzrahmen\, die den Motiven einen „besonderen Charakter und Wertigkeit“ verleihen. Darüber hinaus hat er versucht\, ausgewählte Fotografien zu Unikaten aufzuwerten und ihnen dadurch eine „Einmaligkeit und Eigenständigkeit“ zu verleihen. Hierzu hat er regionale Künstlerinnen und Künstler dafür begeistern können\, ihre individuelle Kunst mit seinen Fotografien zu kombinieren. Entstanden sind echte Kunstwerke\, die durch die jeweilige Technik und den Stil der Künstler im Besonderen geprägt wurden. \nSonja Hartmann\ninteressieren die kleinen\, scheinbar unscheinbaren Dinge\, an denen wir im Alltag achtlos vorübergehen\, die aber beim genauen Hinschauen und Verweilen ihre ganz eigene Schönheit\, ihren ganz eigenen Reiz präsentieren und auch manchmal Geschichten erzählen. Für sie zählen der „Augen-Blick“ und das spontane Wahrnehmen eines Motives. Weniger versiert ist sie\, was die fotografische Technik wie Blende\, Zeit\, Belichtung usw. betrifft. Hier verlässt sie sich eher auf ihr Bauchgefühl\, vielleicht auch die weibliche Intuition\, was Ausschnitt\, Licht usw. betrifft. Sie bearbeitet ihre Fotos kaum und arrangiert nur sehr wenig. In der Ausstellung zeigt sie einen kleinen Querschnitt ihrer Bilder aus den letzten Jahren. Neben der Fotografie beschäftigt sie sich seit vielen Jahren auch mit Drucktechniken\, hier insbesondere mit lithografischen Arbeiten\, sowie mit kunsthandwerklichen Arbeiten mit und aus Papier (Schatullen\, Papierobjekte). \nProf. Ernst Jürgens\nhat als Professor sowohl an der FH Köln als auch an der TH Deggendorf Mediendesign gelehrt. Seine gestalterischen Schwerpunkte waren dabei (außerhalb des TV-Bereichs) Multimedia Installationen (Kirchen\, Theater\, Museen)\, 3D-Video-Mapping-Projekte (in- und outdoor; mit Prof. Günter Reinhardt) und Videoinstallationen (Köln\, Bremen\, Deggendorf). Seit 2004 hat er an diversen Fotoausstellungen (Köln\, Petersburg\, Deggendorf\, Regensburg) teilgenommen. Mit einem Augenzwinkern nennt er als Motto seiner künstlerischen Arbeit: „Der eine liebt die Gurke\, der andere die Tochter des Gärtners.“ Die seinen Arbeiten zugrundeliegenden Thesen beschäftigen sich mit der Metaphysik der Fotogenre\, also der Sinnüberschreitung des Abbildungsprinzips\, und mit dem Hyperrealismus als Perspektive für die Überwindung des Bedeutungsfetischismus. Seiner Überzeugung nach befreit die hieroglyphische Motivsprache (gott-ferne Einritzung) den Wald vom Baum\, den Busen von der Brustwarze\, das Haus von der Tür. \nNorbert Polkehn\nhat seinen künstlerischen Schwerpunkt auf Architekturaufnahmen\, Streetfotografie\, Streetart- und Reisefotografie gelegt. Dabei entstehen sowohl Aufnahmen in Schwarz-Weiß wie in Farbe. Es ist sein Anspruch\, neue Blickwinkel\, ungewohnte Perspektiven und besondere Momente fotografisch festzuhalten und die Originalaufnahmen nicht zu verfremden. Wenn er fotografiert\, taucht er in eine andere Welt oder eine ihm fremde Szene ein. Fotografieren schärft den Blick für Kleinigkeiten\, für Anderes\, Ungewöhnliches\, Neues oder Alltägliches. Wo er früher achtlos vorbei gegangen wäre\, ist er nun konzentrierter und aufmerksamer und entdeckt immer wieder Motive. Auch Banales kann zur Kunst werden\, wenn man es von der Umgebung trennt und durch die Fotografie in Szene setzt. Bei seinen Fotorundgängen scheint die Zeit langsamer zu ticken und während der Aufnahme manchmal sogar still zu stehen. \nRita Unverdorben\nrichtet ihren Blick auf scheinbar Belangloses und oft Übersehenes. Angezogen vom Wesen und der ganz eigenen Sprache der Objekte\, versucht sie deren beseelten Augenblick festzuhalten und sie nicht der Bedeutungslosigkeit zu überlassen. Ihre Fotos zeigen auch den morbiden Charme verlebter Räume\, lassen Bilder von längst vergangener Zeit entstehen und bewahren vor dem Verblassen und endgültigen Verschwinden. Ihr künstlerisches Wirken umfasst neben der Fotografie auch die Malerei und plastisches Gestalten. Sie arbeitet dabei gerne mit verschiedenen Werkstoffen und Malmitteln. Mit Phantasie und „Um-die-Ecke-denken“ und manchmal aus dem Rahmen fallenden Ideen entstehen ihre Bilder und Collagen\, die kleinere und durchaus auch größere Geschichten erzählen. Ihre Arbeiten\, ob nun Fotografie\, großflächige Malerei in Acryl auf Leinwand\, kleine Tuschezeichnungen\, Aquarellmalereien oder plastische Darstellungen in Schubläden und Kästen\, sind äußerst vielseitig und abwechslungsreich. \n 
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SUMMARY:Albrecht Dürer – der „Apelles Germaniae“
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nDürer gilt als erster deutscher Renaissancemeister und berühmtester deutscher Künstler überhaupt. In Italien studierte er das ästhetische Ideal der Hochrenaissance und entwickelte seinen eigenen und unverwechselbaren Stil. Der Nürnberger Meister war ein Freund der großen deutschen Humanisten\, die ihn als gebildeten Maler schätzten und feierten. Über seine brillante Druckgraphik wuchs sein Ruhm auch in Europa kontinuierlich. Im 19. Jahrhundert sollten ihn die Romantiker geradezu vergöttlichen. Einige der Hauptwerke dieses deutschen Künstlergenies wie die „Vier Apostel“ in der Münchner Alten Pinakothek zählen heute zu den prominentesten Werken der Weltkunst. Der vielseitige und so gefeierte Meister gilt auch als einer der großen Kunsttheoretiker der Neuzeit.
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SUMMARY:Maja Beutler
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“\nReferent: Peter Glotz\n\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \n\nAm 8. Dezember 1936 wurde Maja Beutler in Bern geboren\, wo sie auch aufwuchs. Nach ihrer Dolmetscherausbildung in Zürich und mehreren Studienaufenthalten in Frankreich\, England und Italien arbeitete sie bei der UNESCO\, als Leiterin der väterlichen Druckerei und als freie Radiomitarbeiterin. Mit ihrer Familie ließ sie sich in Bern nieder und veröffentlichte 1976 ihren Erstling „Flissingen fehlt auf der Karte“\, eine viel beachtete Geschichtensammlung. Es folgten nebst Erzählungen wie „Das Bildnis der Doña Quichotte“ (1991) die Romane „Fuss fassen“ (1980)\, „Die Wortfalle“ (1983) sowie „Die Stunde\, da wir fliegen lernen“ (1994). Maja Beutlers Theatertexte wurden vom Stadttheater Bern („Das Marmelspiel“\, 1985) und vom Schauspielhaus Zürich („Lady Macbeth wäscht sich die Hände nicht mehr“\, 1994) uraufgeführt. Zentrales Thema ihrer Werke ist die Auseinandersetzung mit Frauenfiguren; doch darüber hinaus erschafft sie durch ihr Schreiben einen neuen Zugang zur Wirklichkeit. Für ihr literarisches Schaffen wurde Maja Beutler mehrfach ausgezeichnet\, so mit dem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung (1983)\, dem Welti-Preis für das Drama (1985) und dem Literaturpreis der Stadt Bern (1988). Maja Beutler starb am 13. Dezember 2021 in Bern.
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SUMMARY:Die Gebrüder Asam – Virtuosen des bayerischen Barocks
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nCosmas Damian Asam begab sich als bayerischer Barockkünstler an die päpstliche Akademie in Rom\, um in der Ewigen Stadt seine Studien der klassischen Kunst zu vertiefen und die Werke des großen Bildhauers und Architekten Bernini zu studieren. Dessen Konzeption des barocken Gesamtkunstwerkes verwirklichte er mit seinem Bruder\, dem Bildhauer Egid Quirin Asam\, über Jahrzehnte in Bayern\, Böhmen und Österreich. Sie wurden zu gefeierten und wohlhabenden Künstlern\, die sich perfekt ergänzten. In München stifteten sie sogar eine eigene Künstlerkirche. Ihre virtuosen und prächtigen Dekorationen in zahlreichen Kirchen und Klöstern wurden zu strahlenden Leitbildern für die folgenden Künstlergenerationen und zu Sinnbildern des bayerischen Barocks schlechthin. Zurecht spricht man heute voller Bewunderung vom „Asam-Barock“.
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SUMMARY:Kloster Raitenhaslach und Wallfahrtskirche Marienberg bei Burghausen
DESCRIPTION:Kunsthistorische Exkursion mit Dr. Stefan Schmitt\nIn Kooperation mit der KEB Deggendorf veranstaltet das Kulturbüro – Palais im Stadtpark auch in diesem Jahr wieder zwei kunsthistorische Exkursionen mit Dr. Stefan Schmitt\, dem Referenten unserer Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte. Am Sonntag\, den 17. Mai 2026\, führt die Exkursion in die Nähe von Burghausen zum Kloster Raitenhaslach und zur Wallfahrtskirche Marienberg. Am Sonntag\, den 18. Oktober 2026\, steht die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München auf dem Programm. \nDie Kirche des alten Zisterzienserklosters Raitenhaslach in Burghausen an der Salzach bietet eine der bedeutendsten barocken Ausstattungen auf bayerischem Boden. Es handelt sich um ein barockes sakrales Gesamtkunstwerk „par excellence“. Nach dem Tridentinischen Konzil stand die Kunst in Diensten der Propaganda fide\, und die himmlische Glorie und der Triumph der „Ecclesia“ wurden zu zentralen Themen der Gegenrefomation. In Raitenhaslach feierte das barocke Gesamtkunstwerk\, in welchem alle Gattungen der Künste sich vereinten\, „ad maiorem dei gloriam“ einen wahren Triumph barocker Bildrhetorik. Nicht minder beeindruckend ist die Klosterbibliothek. Auf einem Hügel oberhalb des Klosters wiederum liegt die prächtige Wallfahrtskirche Marienberg\, die zurecht als „Juwel des Rokoko“ gefeiert wird. Die Qualität der Deckenmalerei in diesem festlichen Zentralbau ist nur als brillant zu bezeichnen. \nReferent: Dr. phil. Stefan Schmitt M.A. (Kunsthistoriker)\nTermin: 17. Mai 2026 (Sonntag)\nTreffpunkt: Hauptportal der Klosterkirche Raitenhaslach (Raitenhaslach 9\, 84489 Burghausen)\nUhrzeit: 11.00 Uhr (wegen Gottesdienst ab 10.15 Uhr)\nMittagspause: ca. 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr (Klostergasthof)\nAnschließend: Klosterbibliothek\, Wallfahrtskirche Marienberg (Marienberg 119/1/3\, 84489 Burghausen)\nSchluss: gegen 16.30 Uhr\nKosten: 20\,00 €\nZusätzlich zur Teilnahmegebühr: Eintritte\nAnmeldung bei der KEB Deggendorf: Tel. 09901 / 6228\, keb.deggendorf@bistum-passau.de \n 
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SUMMARY:Luigi Pirandello
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“\nReferent: Peter Glotz\n\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \n\nLuigi Pirandello wurde 1867 in Sizilien geboren. Nach dem Literaturstudium ließ er sich in Rom nieder\, zunächst als freier Schriftsteller\, dann als Professor für italienische Literatur. 1925 gründete er das Teatro d’Arte. Auf dessen Schließung 1928 folgte eine Art „freiwilliges Exil“ in Berlin. Nach zwei Jahren kehrte er in seine Heimat zurück. 1934 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Luigi Pirandello starb 1936 in Rom.
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SUMMARY:Antonio Canova – „Bildhauergott“ des Klassizismus
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nDer klassizistische Bildhauer Canova wurde um 1800 als der größte Bildhauer seiner Zeit angesehen. Im Gegensatz zu vielen französischen Kollegen war der gefeierte Großmeister nicht politisch engagiert sondern hielt seine Kunst frei von Ideologie. Er war einer der besten Interpreten der Ideale Winckelmanns\, der seiner Epoche die Nachahmung der antiken Kunst empfahl. Der venezianische Bildhauer interpretierte dessen Devise “edle Einfachheit und stille Größe” in beseelten und gefühlvollen Werken im Gegensatz zur Kälte der nordischen Kollegen wie Thorvaldsen\, wobei die Emotionen ganz im Sinne der Aufklärung von Intellekt und Rationalität kontrolliert wurden. Zudem war Canova ein erfolgreicher Diplomat\, der die heikle Mission der Rückführung der napoleonischen Raubkunst nach Rom bravourös bewältigte. Sein monumentales Grab in der Frari-Kirche in Venedig ist eines Künstlerfürsten würdig und bezeugt die phänomenale Wertschätzung seiner Kunst.
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SUMMARY:Theresia Walser
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“\nReferent: Peter Glotz\n\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \n\nTheresia Walser\, geboren 1967 in Friedrichshafen\, ist Dramatikerin. Nach einer Ausbildung zur Altenpflegerin studierte die jüngste Tochter des Schriftstellers Martin Walser von 1990 bis 1994 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Bern und nahm danach ihr erstes Engagement am Jungen Theater Göttingen auf. Dieter Dorn brachte in den Kammerspielen 1997 ihr Debütstück „Kleine Zweifel“ zur Uraufführung. 1998 kürte die Kritikerjury des Fachblatts „Theater heute“ Walser zur „Nachwuchsautorin des Jahres“ und im darauf folgenden Jahr zur „Autorin des Jahres“. Walser war mehrmals für den Mülheimer Dramatiker:innenpreis nominiert. \nACHTUNG: Terminverschiebung! Der Vortrag findet am 18. Juni 2026 statt – nicht wie im Programm abgedruckt am 25. Juni 2026.
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SUMMARY:Historienmalerei – wie man in Bildern Geschichte erzählte
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nViele der Hauptwerke der Kunstgeschichte zählen zur Gattung „Historienmalerei“\, die in der Gattungshierarche an der Spitze stand und ein spezifisches Geschichtsverständnis dokumentierte. Bereits der Florentiner Humanist Leon Battista Alberti als bedeutendster Kunsttheoretiker der Frührenaissance stellte fest\, dass der Historienmaler wie ein öffentlicher Redner sei. Zudem ist er der gebildetste unter allen Künstlern und beherrscht künstlerisch am meisten\, muss er doch imstande sein alles zu malen. Er will Geschichte erzählen und belehren. Nach der Entstehung der Gattung in der Renaissance diskutierte die barocke Akademie deren Standards und Normen und es entstand ein Kanon. Mit der Aufklärung wandelte sich die Gattung hin zur modernen Historienmalerei und im 19. Jahrhundert feierte sie in der offiziellen Salonmalerei ihre letzten großen Triumphe.
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DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“\nReferent: Peter Glotz\n\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \n\nSamuel Beckett wurde am 13. April 1906 in Dublin geboren und starb am 22. Dezember 1989 in Paris. Er schrieb in englischer und französischer Sprache. Er hat zahlreiche Romane\, Erzählungen\, Gedichte\, Drehbücher und Theaterstücke verfasst\, u. a. „Warten auf Godot“ (1952) und „Endspiel“ (1957). Charakteristisch sind sowohl der Rückzug der Protagonisten ins Innere\, groteske Elemente und symbolische Verschlüsselung. 1969 erhielt Beckett den Nobelpreis für Literatur.
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SUMMARY:Die Chiemseemaler – eine große Künstlerkolonie
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nUnter den „Chiemseemalern“ versteht man eine von 1840 bis zum Zweiten Weltkrieg aktive Gruppe von am Chiemsee tätigen Landschafts- und Genremalern. Am berühmtesten wurde die Künstlerkolonie Frauenchiemsee. Viele dieser Künstler hatten bayerische Wurzeln\, manche kamen jedoch auch aus Norddeutschland und Österreich. Die meisten zählten zur seinerzeit weltberühmten Münchner Malerschule. Ihre Werke prägten zunächst ein romantisches Bild des Chiemsees und seiner Landschaft\, um dann auch die realistischen und impressionistischen Tendenzen der französischen Malerei zu rezipieren. Ihren letzten Höhepunkt fanden die künstlerischen Entwicklungen am „Bayerischen Meer“ in den expressionistischen Werken des „Farbenfürsten“ Julius Exter. Die Malerei am Chiemsee darf zweifelsfrei als ein wichtiges Kapitel der frühmodernen europäischen Kunstgeschichte betrachtet werden.
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SUMMARY:Cézanne – „Vater“ der Klassischen Moderne
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nPaul Cézanne studierte die Künste in Paris\, also der Kunst-Weltmetropole der Belle Époque. Doch in Aix-en-Provence – und somit in der tiefsten Provinz – entstanden seine Hauptwerke\, deren Bedeutung für die Geschichte der modernen Kunst gar nicht überschätzt werden können. Hier schuf der „peintre philosophe“ Werke von aufregender und nie gesehener Harmonie. Er suchte eine moderne Klassizität und sollte sie finden. Der spezifische und unverwechselbare Blick des großen künstlerischen Einsiedlers auf die Natur und die klare und zugleich so poetische „Ordnung der Dinge“ begeistert Künstler und Kunstliebhaber bis auf den heutigen Tag. Er zählt seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Meistern aller Zeiten und seine Faszination ist ungebrochen.
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SUMMARY:München: Städtische Galerie im Lenbachhaus
DESCRIPTION:Kunsthistorische Exkursion mit Dr. Stefan Schmitt\nIn Kooperation mit der KEB Deggendorf veranstaltet das Kulturbüro – Palais im Stadtpark auch in diesem Jahr wieder zwei kunsthistorische Exkursionen mit Dr. Stefan Schmitt\, dem Referenten unserer Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte. Am Sonntag\, den 17. Mai 2026\, führt die Exkursion in die Nähe von Burghausen zum Kloster Raitenhaslach und zur Wallfahrtskirche Marienberg. Am Sonntag\, den 18. Oktober 2026\, steht die Städtische Galerie im Lenbachhaus in München auf dem Programm. \nDas Lenbachhaus in München ist die städtische Gemäldegalerie der Landeshauptstadt. Diese befindet sich einerseits in der berühmten von Gabriel von Seidl errichteten Villa des „Malerfürsten“ Franz von Lenbach sowie im 60er-Jahre-Trakt und dem hochgelobten Erweiterungsbau vom Architekturbüro Foster + Partners. Die Galerie genießt internationalen Ruf und birgt verschiedene Sammlungen unter einem Dach. In der Lenbach-Villa ist die städtische Kollektion der Münchner Schule zu bewundern (1800–1914) und in den weiteren Gebäudetrakten die weltberühmte Sammlung mit Werken des „Blauen Reiters“ und anderer Meister der Klassischen Moderne bis hin zu Werken der Gegenwartskunst. Auf dieser Exkursion werden die Werke der Münchner Schule zunächst gewürdigt. Anschließend steht als Kontrast zur traditionalistischen Kunst der avantgardistische Aufbruch ab 1905 mit Werken von Wassily Kandinsky\, Franz Marc\, Gabriele Münter und anderen Meistern im Zentrum der Führung. \nReferent: Dr. phil. Stefan Schmitt M.A. (Kunsthistoriker)\nTermin: 18. Oktober 2026 (Sonntag)\nTreffpunkt: Foyer des Museums\nUhrzeit: 10.30 Uhr\nMittagspause: ca. 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr (Restaurant/Café des Museums)\nSchluss: gegen 16.30 Uhr\nKosten: 20\,00 €\nZusätzlich zur Teilnahmegebühr: Eintritt ins Museum\nAnmeldung bei der KEB Deggendorf: Tel. 09901 / 6228\, keb.deggendorf@bistum-passau.de \n 
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SUMMARY:Max Liebermann und der Konflikt um die Moderne
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nLiebermann ist der berühmteste Vertreter des Deutschen Impressionismus. Er begann als realistischer Maler und löste mit seinem „Christus im Tempel“ den größten Kunstskandal der Bismarck-Ära aus. Als Präsident der Berliner Secession wurde er von der konservativen und völkischen Kunstkritik heftig angefeindet. Im chauvinistisch aufgeladenen kulturellen Klima attackierte auch Kaiser Wilhelm II. Liebermann als Verteidiger und Bewunderer der Kunst des „Erbfeindes“ Frankreich. Es ging um nichts weniger als den Konflikt zwischen einer traditionalistisch-akademischen Kunstauffassung mit dem Leitbild einer heroischen Verklärung der deutschen Geschichte und dem Beginn der klassischen Moderne und ihrem Internationalismus andererseits. Der streitbare und brillante Liebermann sowie seine Berliner Secession wurden zum Inbegriff der Moderne vor dem Ersten Weltkrieg.
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SUMMARY:Kirche und Kunst – ein Kulturkonflikt der Moderne
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nViele Jahrhunderte hatte die Kunst der Kirche und der „Propaganda fide“ gedient. Doch ab 1800 lebten sich Kirche und Kunst auseinander. Insbesondere für die katholische Kirche erwiesen sich die avantgardistischen modernen Tendenzen als schwere Anfechtung\, denn das religiöse Bild emanzipierte sich radikal von den tridentinischen Bildbestimmungen. So entwickelten die Nazarener an der Seite Roms im Kulturkampf gegen die Moderne ihrerseits als Apologeten einer neuen christlichen Kunst eine eigene Bildsprache. Mit Beginn der Klassischen Moderne flammte die Kontroverse ums christliche Bild ausgelöst durch die Liturgische Bewegung erneut auf. Der Subjektivismus der Moderne widersprach dem Ideal des Kultbildes einer neuen Bildtheologie und die aus ihr resultierende weitgehende „Bilderlosigkeit“ des modernen Kirchenbaus nach dem Zweiten Weltkrieg irritierte das Kirchenvolk. Der tiefgehende Konflikt führt bis heute zu „Kunstskandalen“.
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