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SUMMARY:Farben erzählen Geschichten – Zwei Künstlerinnen – vielfältige Techniken\, einzigartige Werke
DESCRIPTION:Ausstellung\nMit der Ausstellung „Farben erzählen Geschichten“ präsentieren Karin Ostermeier-Leeb und Anita Steinleitner zwei eigenständige künstlerische Positionen\, die sich auf besondere Weise ergänzen. \nDie Werke von Karin Ostermeier-Leeb zeichnen sich durch atmosphärische Farbwelten und abstrakte Landschaftsassoziationen aus. Licht\, Farbe und Struktur verschmelzen zu poetischen Kompositionen\, die Raum für eigene Gedanken und Emotionen lassen. \nAnita Steinleitner verbindet in ihren Arbeiten expressive Farbigkeit mit einer großen stilistischen Vielfalt. Abstrakte Kompositionen\, florale Motive und gegenständliche Darstellungen stehen gleichberechtigt nebeneinander und eröffnen unterschiedliche Blickwinkel auf Natur\, Farbe und Form. \nGemeinsam entsteht eine abwechslungsreiche Ausstellung\, in der unterschiedliche Techniken\, Farbwelten und künstlerische Ausdrucksformen miteinander in Dialog treten. Die Gegenüberstellung der beiden Handschriften macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus und lädt dazu ein\, Kunst aus verschiedenen Perspektiven zu entdecken. \nDie Ausstellung wird am Freitag\, den 25.September 2026 um 19 Uhr im Georg-Haberl-Saal des Palais im Stadtpark eröffnet.\nDie Werke sind vom 26. September bis 12. November 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei. \nÖffnungszeiten:\nMo bis Fr 16:00–18:00 Uhr\, feiertags geschlossen\nWeitere Besuchszeiten auf Anfrage (kulturbuero@klinik-angermuehle.de) \n 
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SUMMARY:Max Liebermann und der Konflikt um die Moderne
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\n\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten.Liebermann ist der berühmteste Vertreter des Deutschen Impressionismus. Er begann als realistischer Maler und löste mit seinem „Christus im Tempel“ den größten Kunstskandal der Bismarck-Ära aus. Als Präsident der Berliner Secession wurde er von der konservativen und völkischen Kunstkritik heftig angefeindet. Im chauvinistisch aufgeladenen kulturellen Klima attackierte auch Kaiser Wilhelm II. Liebermann als Verteidiger und Bewunderer der Kunst des „Erbfeindes“ Frankreich. Es ging um nichts weniger als den Konflikt zwischen einer traditionalistisch-akademischen Kunstauffassung mit dem Leitbild einer heroischen Verklärung der deutschen Geschichte und dem Beginn der klassischen Moderne und ihrem Internationalismus andererseits. Der streitbare und brillante Liebermann sowie seine Berliner Secession wurden zum Inbegriff der Moderne vor dem Ersten Weltkrieg.
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SUMMARY:Die Welt ist bunt!  Eine Reise durch Farben\, Formen und Fantasie
DESCRIPTION:Vernissage\nFarben\, Formen und die Schönheit des Alltäglichen stehen im Mittelpunkt der neuen Kunstausstellung von Richard Artmann\, die am Freitag\, den 20. November 2026\, um 19 Uhr mit einer feierlichen Vernissage im Palais im Stadtpark eröffnet wird. \nIn seinen Werken lädt der Künstler dazu ein\, die Welt aus neuen Perspektiven zu entdecken. Seine Inspiration findet Richard Artmann im aufmerksamen Beobachten seiner Umgebung: im Wechsel des Lichts\, in den Veränderungen von Farben und Formen und in den kleinen\, oft übersehenen Besonderheiten des Alltags. Aus diesen Eindrücken entstehen farbenprächtige Bildwelten\, die zwischen Wirklichkeit und Fantasie angesiedelt sind. Leuchtende Blumenlandschaften\, fantasievolle Stadtansichten und ausdrucksstarke Figuren zeugen von der Vielseitigkeit seines künstlerischen Schaffens. \nStilistisch bewegt sich Richard Artmann zwischen Impressionismus und Expressionismus. Er arbeitet mit unterschiedlichen Materialien und Techniken\, darunter Aquarell\, Acryl und Öl. Eine besondere Rolle spielt dabei die Impasto-Technik\, bei der Farben in dicken Schichten aufgetragen werden und durch sichtbare Pinsel- oder Spachtelspuren eine reliefartige Oberflächenstruktur erhalten. \nSeine künstlerischen Themen sind ebenso vielfältig wie seine Ausdrucksformen. Unter den Schwerpunkten „Fenster zum Garten“\, „Klangfarben“\, „Land am Wasser“\, „Urban Harmony“ und „Themen der Zeit“ verarbeitet er Beobachtungen\, Erinnerungen und persönliche Eindrücke. Dabei geht es ihm nicht allein um die Darstellung des Sichtbaren\, sondern vor allem darum\, Stimmungen einzufangen und den Betrachtenden Raum für eigene Assoziationen zu lassen. \nFür Richard Artmann ist die Malerei zugleich ein persönlicher Ruhepol in einer oft hektischen und unruhigen Welt. Seine Bilder laden dazu ein\, innezuhalten\, den Blick für das Besondere im Gewöhnlichen zu schärfen und sich auf die Vielfalt der Farben und Formen einzulassen. \nMit seiner Kunst möchte er vor allem eines vermitteln: die Freude am Entdecken. Wer sich Zeit nimmt\, seine Werke aufmerksam zu betrachten\, kann immer wieder neue Einzelheiten entdecken – und vielleicht auch mit einem kleinen Lächeln nach Hause gehen. \nVernissage am 20. November 2026 \nDie feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag\, den 20. November 2026\, um 19 Uhr im Palais im Stadtpark in Deggendorf statt. \nDie Laudatio hält der Künstler Dieter Speth. \nAlle Kunstinteressierten sind herzlich eingeladen\, die facettenreiche Bilderwelt von Richard Artmann kennenzulernen und mit dem Künstler persönlich ins Gespräch zu kommen. \nVernissage: Freitag\, 20. November 2026\, 19 Uhr\nAusstellungsdauer: 21. November 2026 bis 14. Januar 2027\nVeranstaltungsort: Georg-Haberl-Saal\, Palais im Stadtpark\, am Stadtpark 22\, Deggendorf \n 
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SUMMARY:Kirche und Kunst – ein Kulturkonflikt der Moderne
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\n\nReferent: Dr. Stefan Schmitt \nDer Kunsthistoriker Dr. Stefan Schmitt referiert über berühmte Künstler und Genies\, faszinierende Kunstepochen\, Stile und Schulen\, spannende Bildinhalte und grundlegende Kunsttheorien.\nAlle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten. \nViele Jahrhunderte hatte die Kunst der Kirche und der „Propaganda fide“ gedient. Doch ab 1800 lebten sich Kirche und Kunst auseinander. Insbesondere für die katholische Kirche erwiesen sich die avantgardistischen modernen Tendenzen als schwere Anfechtung\, denn das religiöse Bild emanzipierte sich radikal von den tridentinischen Bildbestimmungen. So entwickelten die Nazarener an der Seite Roms im Kulturkampf gegen die Moderne ihrerseits als Apologeten einer neuen christlichen Kunst eine eigene Bildsprache. Mit Beginn der Klassischen Moderne flammte die Kontroverse ums christliche Bild ausgelöst durch die Liturgische Bewegung erneut auf. Der Subjektivismus der Moderne widersprach dem Ideal des Kultbildes einer neuen Bildtheologie und die aus ihr resultierende weitgehende „Bilderlosigkeit“ des modernen Kirchenbaus nach dem Zweiten Weltkrieg irritierte das Kirchenvolk. Der tiefgehende Konflikt führt bis heute zu „Kunstskandalen“.
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SUMMARY:Der Naumburger Meister – Werk und Mythos
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Naumburger Meister ist für uns ein Anonymus\, aber ein berühmter. Die französische Gotik hatte er vor Ort studiert und dann brachte er deren epochale Neuerungen ins Deutsche Reich. Sein Weg führte ihn über Mainz nach Naumburg\, wo er die weltberühmten Figuren des Stifterchors sowie den grandiosen Westlettner schuf. Nie zuvor waren in der deutschen Kunst Naturalismus und Psychologisierung der Figuren so weit getrieben worden. Er beherrschte alle Facetten der Erzählkunst von der Idealisierung bis zum schonungslosen Realismus. Seine „Uta von Naumburg“ gilt vielen Kennern wie zum Beispiel Umberto Eco als die schönste Frau des Mittelalters. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde er zum deutschen Nationalmythos verklärt – eine Entwicklung\, die im weiteren Verlauf ahistorische und wahnhafte Züge annahm. Die völkische Vergewaltigung seitens der NS-Kulturideologie schadet seinem Ansehen aber längst nicht mehr\, denn er war schlicht einer der größten Künstler des Mittelalters.
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SUMMARY:Botticelli und das Ideal der Schönheit
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nKaum ein Künstler wurde so zum Symbol der florentinischen Renaissance wie Sandro Botticelli. Mit der „Geburt der Venus“ und der „Primavera“ aus den Uffizien wurden gleich zwei seiner Hauptwerke weltberühmt. Die unvergleichliche Eleganz dieses Meisters und sein kultivierter Linienkult lassen Kunstfreunde aus der ganzen Welt in Scharen nach Florenz reisen. Botticelli stand in enger Verbindung zur neoplatonischen Akademie und auch zu den Medici\, die ihn förderten. Neben seinen Werken zur antiken Mythologie schuf der Ausnahmemeister auch bedeutende Sakralgemälde und Fresken wie jene in der Sixtinischen Kapelle. Seit dem 19. Jahrhundert wird Botticelli als einer der bedeutendsten Meister der Renaissance gefeiert. \n 
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SUMMARY:Elfriede Müller
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“ im Palais im Stadtpark\nReferent: Peter Glotz\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten.\nDeutsche Dramatikerin\, Schriftstellerin und Schauspielerin \nElfriede Müller wurde am 22. März 1956 in Düppenweiler im Saarland geboren. Ihre künstlerische Laufbahn begann mit einer Ballettausbildung in Frankfurt am Main\, bevor sie an der Hochschule der Künste in Berlin Schauspiel studierte. Bereits früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Theater und gehörte 1983 zu den Mitbegründerinnen des Theaters zum westlichen Stadthirschen in Berlin. \nMit ihrem stark autobiografisch geprägten Theaterstück Bergarbeiterinnen\, das 1988 an den Städtischen Bühnen Freiburg uraufgeführt wurde\, machte sie erstmals größere Aufmerksamkeit auf sich. Es folgten zahlreiche weitere Bühnenwerke\, darunter Damenbrise (1989)\, Glas (1990)\, Goldener Oktober (1991)\, Brautbitter (1993) und Die Touristen (1997). \nIn ihren Arbeiten verbindet Elfriede Müller persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Beobachtungen. Ihre Stücke zeichnen sich durch einen unverwechselbaren Blick auf menschliche Beziehungen\, soziale Verhältnisse und individuelle Lebensgeschichten aus. Dabei gelingt es ihr\, alltägliche Erfahrungen in vielschichtige Theatererzählungen zu verwandeln. \n1990 wurde sie mit dem Preis der Frankfurter Autorenstiftung ausgezeichnet und erhielt eine Einladung zu den renommierten Mülheimer Theatertagen. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in Bonn \nVeranstaltungsort:\nAb sofort finden die Vorträge bis auf Weiteres im Georg-Haberl-Saal im Erdgeschoss statt.\nZugang über den Eingang am Stadtpark 22\n 
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SUMMARY:Raffael – "Malergott" für Akademie und Romantik
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmit\nDer „göttliche“ Raffael (1483-1520) feierte bereits in jungen Jahren große Erfolge als Madonnenmaler. Am Hof der Humanistenpäpste in Rom geriet er in den Bann des Michelangelo und wurde zum monumentalen Freskenmaler mit einer großen und bestens organisierten Werkstatt\, der kein Auftrag zu groß erschien. Seine weltberühmten Fresken in den „Loggien“\, den „Stanzen“ und der “Farnesina“ setzten künstlerische Maßstäbe für Jahrhunderte. Auch als Architekt war er erfolgreich. Der Stil des Raffael prägte den Klassizismus und die Akademiker bis in die Moderne hinein. Auch die Nazarener verehrten ihn. Allein schon seine gewaltige Wirkungsgeschichte macht ihn zu einem der größten Künstler aller Zeiten.
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SUMMARY:Edward Albee
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“ im Palais im Stadtpark\nReferent: Peter Glotz\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten.\nUS-amerikanischer Dramatiker und bedeutender Vertreter des modernen amerikanischen Theaters \nEdward Albee wurde am 12. März 1928 in Washington\, D.C.\, geboren und wuchs als Adoptivsohn einer wohlhabenden Theaterunternehmerfamilie in Westchester County im Bundesstaat New York auf. Er zählt zu den einflussreichsten amerikanischen Dramatikern des 20. Jahrhunderts und prägte mit seinen Werken das moderne Theater nachhaltig. \nSeinen internationalen Durchbruch feierte Albee mit dem Einakter The Zoo Story (1958)\, der 1959 in Berlin uraufgeführt wurde. Weltweite Bekanntheit erlangte er schließlich mit seinem Meisterwerk Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (1962). Das Stück\, das die Abgründe einer Ehe mit schonungsloser Offenheit beleuchtet\, gilt bis heute als Klassiker der modernen Theaterliteratur. \nAlbees Dramen sind geprägt von scharfzüngigen Dialogen\, psychologischer Tiefe und einem oft bitteren Humor. Hinter scheinbar alltäglichen Gesprächen offenbaren sich menschliche Ängste\, Machtkämpfe\, Lebenslügen und gesellschaftliche Widersprüche. Dabei stellte er insbesondere die vermeintliche Sicherheit bürgerlicher Lebensentwürfe infrage. \nFür sein herausragendes literarisches Schaffen wurde Edward Albee dreimal mit dem Pulitzer-Preis für Drama ausgezeichnet: für A Delicate Balance (1967)\, Seascape (1975) und Three Tall Women (1994). Zu seinen weiteren bedeutenden Werken zählen The Sandbox\, The American Dream und The Goat\, or Who Is Sylvia? \nEdward Albee verstarb am 16. September 2016. Seine Stücke haben bis heute nichts von ihrer Intensität und Aktualität verloren. \nVeranstaltungsort:\nAb sofort finden die Vorträge bis auf Weiteres im Georg-Haberl-Saal im Erdgeschoss statt.\nZugang über den Eingang am Stadtpark 22\n 
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SUMMARY:Michelangelo\, der "Göttliche"
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmit\nSchon die Zeitgenossen des Renaissancegenies sprachen vom „divino“ – dem „Göttlichen“. Sie bestaunten dessen Universalität und schier übermenschliche Schaffenskraft: Bildhauer\, Maler\, Architekt\, Dichter\,Festungsbaumeister und Ingenieur – alles was dieser „Titan“ anpackte\, schien grandios zu werden. Sein sperriger Charakter und die einschüchternde aber beeindruckende Ausstrahlung des gleichermaßen selbstbewussten wie selbstquälerischen Großmeisters verbreitete auch stets ein wenig Furcht und seine heftigen Auseinandersetzungen mit Papst Julius II. bei der Gestaltung der Deckenfresken der Sixtina sind legendär. Kaum ein Künstler hat über Jahrhunderte hinweg so folgenschwer gewirkt wie er. Mit ihm schien in der Kunst alles anders geworden zu sein. Die Aura der „Piéta von St. Peter“\, der Kuppel des Petersdomes und der sixtinischen Fresken wie auch viele weitere seiner Werke lassen seit Generationen die Besucher ehrfürchtig erschaudern. \n 
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SUMMARY:Veza Canetti
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“ im Palais im Stadtpark\nReferent: Peter Glotz\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten.\nÖsterreichische Schriftstellerin\, Dramatikerin und Übersetzerin \nVeza Canetti\, geboren als Venetiana Taubner-Calderon\, kam am 21. November 1897 in Wien zur Welt. Sie wuchs in der Wiener Leopoldstadt auf und entwickelte bereits früh eine besondere Begabung für Sprache und Literatur. Als Englischlehrerin und Übersetzerin tätig\, begegnete sie 1924 dem späteren Literaturnobelpreisträger Elias Canetti\, den sie 1934 heiratete. \nIn den 1930er-Jahren veröffentlichte Veza Canetti Erzählungen in der Wiener Arbeiter-Zeitung\, teilweise unter verschiedenen Pseudonymen. Ihre literarischen Arbeiten waren geprägt von einem ausgeprägten sozialen Bewusstsein und einem scharfen Blick für gesellschaftliche Ungerechtigkeiten. Mit großer Sensibilität und zugleich schonungsloser Genauigkeit schilderte sie das Leben von Menschen am Rande der Gesellschaft\, insbesondere die Lebenswirklichkeit von Frauen. \n1938 musste sie gemeinsam mit ihrem Mann vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach England fliehen. Die Erfahrung von Ausgrenzung\, politischer Bedrohung und Exil hinterließ deutliche Spuren in ihrem literarischen Schaffen. \nObwohl Veza Canetti bereits zu Lebzeiten eine eigenständige literarische Stimme entwickelte\, blieb ihr Werk lange Zeit weitgehend unbekannt. Erst Jahrzehnte nach ihrem Tod wurde es wiederentdeckt und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu ihren bekanntesten Veröffentlichungen zählen Die gelbe Straße (1990) und der Roman Die Schildkröten (1999)\, der die Erfahrungen rund um die Flucht aus Österreich im Jahr 1938 thematisiert. \nHeute gilt Veza Canetti als bedeutende\, lange unterschätzte Stimme der österreichischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Werke beeindrucken durch ihre sprachliche Ausdruckskraft\, ihre gesellschaftskritische Haltung und ihre tiefe Menschlichkeit. \nVeranstaltungsort:\nAb sofort finden die Vorträge bis auf Weiteres im Georg-Haberl-Saal im Erdgeschoss statt.\nZugang über den Eingang am Stadtpark 22\n 
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SUMMARY:Gian Lorenzo Bernini – Großmeister der barocken Plastik
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmit\nDer Cavaliere Gian Lorenzo Bernini (1598-1680)\, Bildhauer und Architekt\, war bereits zu Lebzeiten ein in ganz Europa gefeierter und geehrter „Künstlerfürst“. Die Zeitgenossen bestaunten schon die Frühwerke des Bildhauergenies\, unter dessen brillantem Meißel der kostbare Marmor sich wie Wachs zu verhalten schien. Sein barockes Selbstbewusstsein und eine grandiose Virtuosität ließen ihn vor keiner Aufgabe zurückschrecken. Als Architekt der Päpste gestaltete er maßgeblich den Umbau des monumentalen Rom zur barocken Pilgerstadt mit (Petersplatz) und schuf als folgenreichster Bildhauer des Barock bedeutendste Hauptwerke der Kunstgeschichte: Weltberühmt sind seine „Verzückung der Hl. Theresa“\, der „Petersbaldachin“ und die „Cathedra Petri“. Berninis Wirkungsgeschichte ist mehr als beeindruckend. So beeinflusste er zum Beispiel erheblich den süddeutschen und österreichischen Barock.
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SUMMARY:Sean O´Casey
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“ im Palais im Stadtpark\nReferent: Peter Glotz\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten.\nIrischer Dramatiker und eine der wichtigsten Stimmen des irischen Theaters \nSeán O’Casey wurde am 30. März 1880 als John Casey in Dublin geboren. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen einer protestantischen Familie auf und musste bereits in jungen Jahren zum Lebensunterhalt beitragen. Seine Erfahrungen als Arbeiter und sein unmittelbarer Einblick in die sozialen Verhältnisse der irischen Hauptstadt prägten sein späteres literarisches Werk entscheidend. \nO’Casey engagierte sich früh in der irischen Arbeiterbewegung und setzte sich intensiv mit Fragen sozialer Gerechtigkeit und nationaler Unabhängigkeit auseinander. 1906 trat er der Gaelic League bei und übernahm 1914 das Amt des Generalsekretärs der Irish Citizen Army. \nAls Dramatiker gelang ihm der Durchbruch mit seiner berühmten Dublin-Trilogie\, bestehend aus The Shadow of a Gunman (1923)\, Juno and the Paycock (1924) und The Plough and the Stars (1926). In diesen Werken beleuchtet er die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche Irlands während des Unabhängigkeitskampfes und des Bürgerkriegs. \nBesonders eindrucksvoll ist O’Caseys Fähigkeit\, tragische Schicksale mit lebendigen Dialogen und einem unverwechselbaren\, oftmals derben Humor zu verbinden. Im Mittelpunkt seiner Stücke stehen nicht die großen politischen Helden\, sondern die einfachen Menschen\, deren Leben von Armut\, Gewalt und gesellschaftlichen Konflikten geprägt ist. \nNach der Ablehnung seines Stücks The Silver Tassie durch das Abbey Theatre wandte sich O’Casey zunehmend England zu\, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Er starb am 18. September 1964 in Torquay. \nSeán O’Casey gilt als Wegbereiter eines sozialkritischen Theaters\, das den Menschen und seine Lebenswirklichkeit in den Mittelpunkt stellt. Seine Dramen gehören bis heute zum festen Repertoire zahlreicher Bühnen. \nVeranstaltungsort:\nAb sofort finden die Vorträge bis auf Weiteres im Georg-Haberl-Saal im Erdgeschoss statt.\nZugang über den Eingang am Stadtpark 22\n 
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SUMMARY:Gesine Danckwart
DESCRIPTION:Vortragsreihe „Bühnenautoren im Spiegel der Zeit“ im Palais im Stadtpark\nReferent: Peter Glotz\nDer Theaterregisseur Peter Glotz stellt namhafte Autorinnen und Autoren der Theatergeschichte vor\, deren Stücke und Figuren entscheidende gesellschaftliche und politische Entwicklungen widerspiegeln. In Szenenausschnitten und Interviews lässt er die Bühnenautoren selbst zu Wort kommen. Alle Interessierten\, auch Schüler und Studenten\, sind herzlich eingeladen! Der Eintritt ist frei\, um Spenden wird gebeten.\nDeutsche Dramatikerin\, Autorin sowie Theater- und Filmemacherin \nGesine Danckwart wurde 1969 in Elmshorn geboren und zählt zu den eigenständigen Stimmen der zeitgenössischen deutschsprachigen Theaterlandschaft. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft gründete sie ein freies Theater und entwickelte eine künstlerische Handschrift\, die sich durch Experimentierfreude\, sprachliche Präzision und einen ungewöhnlichen Blick auf gesellschaftliche Wirklichkeiten auszeichnet. \nIhre Arbeiten führten sie an zahlreiche renommierte Bühnen\, unter anderem in Wien\, Mülheim\, Hamburg\, Mannheim und Berlin. Den künstlerischen Durchbruch erzielte sie 1999 mit ihrem Stück Girlsnightout\, das am Theater Neumarkt in Zürich uraufgeführt wurde. \nEs folgten weitere Theaterarbeiten wie Täglich Brot (2001)\, Meinnicht (2002)\, Soll (2005)\, Und morgen steh ich auf(2006)\, Ping Tan Tales (2008) und Auto (2009). \nDanckwarts Werke bewegen sich häufig an der Schnittstelle zwischen Theater\, Performance und gesellschaftlicher Beobachtung. Mit einem feinen Gespür für Sprache und zwischenmenschliche Spannungen untersucht sie die Routinen des Alltags\, moderne Lebensentwürfe und die Widersprüche unserer Gegenwart. Dabei experimentiert sie mit unterschiedlichen Erzählformen und eröffnet dem Publikum neue Perspektiven auf scheinbar Vertrautes. \nNeben ihrer Arbeit für die Bühne widmet sich Gesine Danckwart auch dem Film. Ihr erster Film UmdeinLeben feierte 2009 auf dem Filmfest München Premiere. \nIhre Theaterstücke werden sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international aufgeführt und stehen beispielhaft für ein Gegenwartstheater\, das neugierig macht\, gesellschaftliche Fragen aufgreift und traditionelle Erzählweisen hinterfragt. \nVeranstaltungsort:\nAb sofort finden die Vorträge bis auf Weiteres im Georg-Haberl-Saal im Erdgeschoss statt.\nZugang über den Eingang am Stadtpark 22\n 
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SUMMARY:Caspar David Friedrich – Pantheismus und romantische Melancholie
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nCaspar David Friedrich gilt weltweit als der berühmteste aller deutschen romantischen Maler. Diese beklagten\, dass mit der rationalen und alles verwissenschaftlichenden Aufklärung das Wunderbare und die Mysterien aus der Welt gewichen waren. Ihre antirationalistische Empfindung ließ sie mit ihren Dichterfreunden die „progressive Universalpoesie“ suchen und in ihrer pantheistischen Frömmigkeit erschien ihnen die Natur als Hieroglyphe Gottes. Friedrichs Fach war die Landschaft\, in welcher er äußerst stimmungsvoll sowohl religiösen als auch politischen Gehalt zum melancholischen Ausdruck brachte. Die Landschaft erfuhr somit einen völlig neuen Stellenwert. Auch trat er wie seine Kollegen kompromisslos als moderner autonomer Künstler auf\, der sich von niemand in seine Kunst hineinreden ließ. Seine Werke wurden zu Symbolbildern einer ganzen Epoche.
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SUMMARY:Große Gestik – Abstrakter Expressionismus in den USA
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nNach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Abstrakte Expressionismus geradezu stürmisch in New York und dann auch in Kalifornien und Washington. Er war gleichermaßen international wie existentialistisch und suchte nach Ausdruck für Freiheit und Persönlichkeit. Er war eine Kunst des grenzenlosen Subjektivismus und diese manifestierte sich bis in die 70er-Jahre. Das Spektrum reichte vom ekstatischen Vitalismus bis hin zur Aufnahme mystischer Traditionen und archaischer Kunst. Es war eine Zeit des Aufbruchs nach den Schrecken des Totalitarismus. Man dachte humanistisch und global. Malerei sollte eine „universelle Sprache der Menschheit“ werden. In den USA förderte sogar die CIA diese Kunst und proklamierte sie als Symbol des freien Westens und seiner Werte gegen den Totalitarismus der UDSSR.
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SUMMARY:Salvador Dali – surrealistische Exzentrik und virtuose Paranoia
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nDer Spanier Dali ist eine der prominentesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Als Surrealist ging er eigene Wege und pflegte in akademischer Manier einen extravaganten Stil mit eindringlichen und überraschenden Bildmotiven\, die häufig beunruhigend wirken. Er illustrierte paranoide Situationen und brillierte mit einem Malstil\, der in der Moderne wohl einmalig ist. Zutiefst geprägt war er durch die Kunsttheorie und Programmatik des Surrealismus. Legendär sind seine Konflikte mit André Breton\, dem Vordenker der Pariser Surrealisten\, die ihn nicht zuletzt wegen seines mondänen Lebensstils und seiner Nähe zum „Jet Set“ attackierten. Seine Exzentrik und Selbststilisierung als „Malerfürst“ wirkten auf seine Gegner ähnlich aufreizend wie seine spätere Nähe zum Franco-Faschismus. Seine Prominenz bis auf den heutigen Tag belegen schon die zahllosen Reproduktionen seiner Werke und er genießt in der breiten Öffentlichkeit eine ähnliche Popularität wie Michelangelo\, Leonardo\, Monet oder Van Gogh.
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SUMMARY:Claude Monet und das Licht des Impressionismus
DESCRIPTION:Vortragsreihe zur europäischen Kunstgeschichte im Palais im Stadtpark\nReferent: Dr. Stefan Schmitt\nAusstellungen mit Werken Monets ziehen ein Massenpublikum an und auf Auktionen erzielen seine Werke Schwindel erregende Preise im zig-fachen Millionenbereich. Im Paris der 1860er-Jahre studierte der hochtalentierte junge Maler die Kunst seiner Zeit und wurde von den bereits berühmten Meistern Courbet und Manet geprägt. Seine realistische Malweise mit ihrem dunklen Kolorit verändert sich um 1870 tiefgreifend hin zu einer beispiellosen und kühnen Lichtmalerei voll des Vitalismus und modernen Optimismus. Sein Freundeskreis gleich gesinnter junger Meister präsentierte den neuen Stil 1874 auf der ersten Impressionisten-Ausstellung und wurde von den Kritikern der Lächerlichkeit preisgegeben: Die modernen urbanen Themen und ihre Landschaften wiesen dennoch den Weg in die Zukunft und Monet schaffte mit seinem grandiosen Malstil um 1890 den internationalen Durchbruch zu einem der „Superstars“ der künstlerischen Moderne.
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