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"Menschen begegnen Menschen."


Klinik Angermühle GmbH

Dr. med. Hans-Rainer Buchmüller

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Manege

Kategorie
Vernissage
Datum
2020-09-25 19:00
Veranstaltungsort
Palais im Stadtpark, Georg-Haberl-Saal

Manege
Fotoausstellung und literarischer Rekurs auf die Psyche von Tati Crönlein

Zeitgleich mit der Ausstellung „Klangfarbe – Farbklang. Die Bildwelt der Maler Max Huber und Herbert Muckenschnabl" präsentiert Tati Crönlein in einer Kabinettausstellung ihre ausdrucksstarken Schwarz/Weiß-Fotografien zum Thema "Manege".

Die Ausstellung wird am Freitag, den 25. September, um 19.00 Uhr im Georg-Haberl-Saal (Am Stadtpark 22 in Deggendorf) eröffnet. Eine Voranmeldung für die Vernissage ist wegen begrenzter Teilnehmerzahl bis zum 24.9.2020 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich. Die Ausstellung selbst ist bei freiem Eintritt bis zum 17. November 2020 Montag bis Freitag 16.00 – 18.00 Uhr zu sehen. Außerdem wird sie online präsentiert unter www.klinik-angermuehle.de (unter der Rubrik Veranstaltungen/Programm).

Zur Künstlerin

Tati Crönlein wurde in Hamburg geboren und lebt in Bayern. Sie hat mit der Analogphotographie begonnen, was für sie eine gute Schule war. Es kommt ihr weniger auf die technische Perfektion des Bildes als eher auf den Moment, der eingefangen wird und einen Eindruck hinterlässt, an. Das Thema der Ausstellung Manege wurde auch durch ihren beruflichen Hintergrund als Psychologin mit beeinflusst.

 

Zur Ausstellung

“All the world’s a stage, And all the men and women merely players; They have their exits and their entrances, And one man in his time plays many parts.”
"Die ganze Welt ist Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab und jeder zu seiner Zeit spielt mehrere Rollen."

William Shakespeare

Die Ausstellung widmet sich dem Thema Rollenbild und Psyche mit dem klassischen Rekurs auf das Theater, hier in Form des Zirkus.

Das Mimenspiel, das Einnehmen einer Rolle auf einer Bühne, scheint ein wesentliches Bedürfnis der Menschen zu sein, weil es in nahezu allen Kulturen zu finden ist. Im sozialen Miteinander können Rollenbilder als Katalog von Verhaltensweisen gesellschaftlich umschrieben werden (zum Beispiel die eines Arztes). Sie können sich aber auch aus der Festschreibung bestimmter Persönlichkeitseigenschaften ergeben (wie zum Beispiel der Geizige). Beide Arten von Rollenbildern erleichtern das Verständnis für Verhaltensweisen anderer Personen und leiten unser gesellschaftliches Leben an. Sie können insofern stabilisieren.

Rollenbilder können aber auch überfordern und Ängste erzeugen. Sie können uns einengen, nämlich dann, wenn eine Person aus ihrer Rolle nicht mehr herauskommt, wenn sie auf ihre Rolle festgelegt wird. Rollenbilder können also wie Käfige sein, aus denen wir raussehen, aber nicht herauskönnen. Das kann so weit gehen, dass erst in einem psychotherapeutischen Prozess das Herauskommen aus einer Rolle ermöglicht werden kann.

Die situative Festlegung auf eine Rolle mit der Möglichkeit zur Stabilisierung einerseits aber auch der Gefahr der Überforderung andererseits wird durch das Moment der Manege in der Ausstellung bildlich eingefangen. Hier sind alle Lichter auf uns gerichtet, wir sind den Blicken ausgeliefert und müssen unsere Rolle spielen. Wir sind in diesem Augenblick auf unsere Rolle festgelegt. Diese Situation greift die Ausstellung auf. Sie zeigt zwölf Rollenbilder anhand von Impressionen in einer Manege. Sie werden mit erläuternden Texten ergänzt.

 

 

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